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Unternehmen Kauf am Kaufkurs Akt. Kurs Perform.
SPECTRAL Capita... 17.05.12 0,50 € 0,53 € 6,00%
Bonifaz Gold Plc. 27.04.12 0,74 € 0,70 € -5,41%
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Getätigte Transaktionen

Datum Vorgang Aktie Anzahl Kurs Perform.
17.05.12 Kauf
Kommentar:

Bereits im Newsletter angekündigt.... Fundamentaldaten positiv

Spectral Cap... 4000 0,50 €
27.04.12 Kauf
Kommentar:

Laut Ankündigung...

Bonifaz Gold... 6000 0,74 €
23.04.12 Verkauf
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Gewinnmitnahme

Sargas Capit... 3000 2,44 € 12,96 %
19.04.12 Kauf
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Nachkauf

Sargas Capit... 1000 2,26 €
16.04.12 Verkauf
Kommentar:

Trendumkehr

ProSiebenSat... 300 18,85 € 30,54 %

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Wallstreet Proteste

Mittwoch, 05. Oktober 2011

Dr. Robert Fessel, Redaktion

Auf ihren selbstgemalten Schildern steht „Milliardäre, eure Zeit ist um" oder „Die Polizei ist das Werkzeug der Reichen".

Amerikas Jugendliche auf den Barrikaden. Sie protestieren gegen gierige Finanzhaie, Massenarbeitslosigkeit und zunehmende Armut in einem Land, das ihnen eigentlich unbegrenzte Möglichkeiten verspricht.

Angefangen hat es vor etwa zwei Wochen in New York.

Seitdem besetzen Menschen den kleinen Zucotti-Park im New Yorker Stadtteil Manhattan – mit Luftmatratzen und Laptops. Wer auf Toilette muss, geht in die nahe gelegene McDonald's-Filiale.

Jetzt nahm die New Yorker Polizei rund 700 Demonstranten auf der Brooklyn Bridge fest. Auch in anderen US-Städten wie Boston oder Los Angeles gingen die Leute am Wochenende auf die Straße.

Ursprünglich wollten sie die Wall Street besetzen. Polizisten verhinderten dies mit einem massiven Aufgebot.

WER SIND DIE WUTBÜRGER IN AMERIKA?

Ganz unterschiedliche Menschen. Es gibt keinen Anführer, kein gemeinsames Programm, dafür unbändige Wut.

In New York richteten sich die Proteste vor allem gegen die Kluft zwischen Arm und Reich in den USA. Gegen die Spaltung der Gesellschaft in gierige Spekulanten und eine zunehmende Zahl Arbeitslose.

Seit den Festnahmen am Wochenende richtet sich die Wut aber auch gegen die Polizei.

Ein 22 Jahre alter Demonstrant, der sich an den New Yorker Protesten beteiligt: „Als die ganzen staatlichen Hilfsgelder für Bonuszahlungen ausgegeben wurden, waren alle wütend. Aber niemand hat etwas getan. Nun ist es Zeit, zusammenzukommen und zu verstehen: Wir sind die Massen und wir können Dinge verändern.”

In Boston protestierten die Menschen vor einem Gebäude der Bank of America gegen Zwangsversteigerungen von Immobilien. Sie treffen sich offensichtlich spontan, verständigen sich über soziale Netzwerke im Internet. Vor allem junge Leute sind dabei.

Aber die Protestbewegung ist bunter: Von Alt-Marxisten über Arbeitslose bis zu modernen Hippies.

„Dahinter steckt keine der traditionellen globalisierungskritischen Organisationen", sagt Attac-Aktivistin Sack. „Es scheint so, als ob der spontane Protest, organisiert über das Internet, ein neuer Trend sei.“

Die Demos ähneln eher den Protestbewegungen in Spanien oder auch in Nordafrika. Es scheint, als ob der Funke des Protests bis in die USA überspringt.

Prominente Unterstützung bekommen die Demonstranten etwa von US-Großinvestor George Soros: „Offen gesagt kann ich ihre Gefühle verstehen.

Auf der einen Seite kämpften Kleinunternehmen mit immer höheren Zinsen für ihre Kreditkarten, auf der anderen Seite fahre die Finanzbranche riesige Gewinne ein und händige üppige Bonuszahlungen aus, kritisiert der Milliardär.

Wie lehrt uns schon die Geschichte: Revolutionen fangen immer klein an und werden irgendwann zu einem Tsunami...

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