Heisses Eisen, Posche Aktien sind unberechenbar...
Freitag, 16. September 2011

Es sollte alles so schnell gehen, aber so schnell wird aus dem 911er kein Golf. Die Verhandlungen von Volkswagen und Porsche über eine Verschmelzung stocken. Einig sind sich beide Autobauer nur, dass die erforderlichen Verschmelzungsbeschlüsse wohl doch nicht mehr vor Ende diesen Jahres gefasst werden.
Aus dem integrierten Automobilkonzern „VW Porsche“ wird also erst einmal nichts. Knackpunkt sind die möglichen Schadensersatzansprüche, die gegen die Porsche SE aus den noch laufenden staatsanwaltlichen Ermittlungen wegen angeblicher Marktmanipulationen folgen könnten, diese Wahrscheinlichkeit wird von diversen Marktteilnehmern auf über 90% geschätzt.
Das macht Porsche auch für Anleger zu einer Black Box. Denn je nachdem, welche Wahrscheinlichkeit Sie dem Worst-Case
zumessen, differieren die Gewinnschätzungen erheblich.
Ein Investment in die Vorzugsaktie bleibt daher ein Spiel mit sehr vielen Unbekannten. Da nach dem Kurseinbruch vom Freitag letzter Woche zudem jede Hoffnung auf eine baldige Bodenbildung geschwunden ist. Wir empfehlen Ihnen die Finger von Porsche zu lassen. Wer kennt nicht die Aktion von 2008, in denen Porsche die VW-Aktie auf über 1.000 Euro spekuliert, das hat viele Marktteilnehmer eine Menge Geld gekostet, vor allem denen die VW geshortet hatten.
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