Ölpreis zieht an
Montag, 10. Oktober 2011
Das deutsch-französische Euro-Treffen sorgt an den Rohstoffmärkten für Erleichterung. Die Ankündigung entschlossener Hilfe reicht aus, um die Preise für Rohöl aus den USA und Europa deutlich ansteigen zu lassen.
Die Ölpreise haben nach den jüngsten Bemühungen europäischer Politiker zur Eindämmung der Schuldenkrise in der Eurozone weiter zugelegt.
Der Ausstoß des Rumaila-Felds bricht nach einem Bombenanschlag kräftig ein: Der übliche Tagesdurchschnitt liegt bei 1,24 Mio. Barrel, nach dere Attacke sind es nur noch 0,53 Mio. Barrel.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur November-Lieferung kostete am Morgen 106,28 Dollar. Das waren 40 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 67 Cent auf 83,65 Dollar.
Die Aussicht auf eine Eindämmung der Schuldenkrise habe die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Außerdem hätten unerwartet positive Arbeitsmarktdaten aus den USA vom vergangenen Freitag die Ölpreise weiter unterstützt.


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