Nikkei schließt schwächer
Freitag, 09. September 2011
Enttäuschende Daten
Die Börse in Tokio verzeichnet angesichts schlechter Konjunkturdaten Verluste. Gestützt werden die asiatischen Aktienmärkte dagegen von den jüngsten Inflationsdaten aus China.
Angeführt von herben Kursverlusten im Maschinenbausektor ist die Börse in Tokio zum Wochenausklang leichter aus dem Handel gegangen. Händler verwiesen zudem auf schwachen Vorgaben aus dem US-Aktienhandel. Der Nikkei-225 fiel 0,6 Prozent auf 8738 Punkte. Der breiter aufgestellte Topix schloss unverändert mit 757 Punkten.
Gestützt wurden die asiatischen Aktienmärkte dagegen von den jüngsten Inflationsdaten aus China, die auf eine kleine Abkühlung der immer noch rasant wachsenden Wirtschaft hindeuteten. Dass die Teuerung vorerst ihren Höhepunkt erreicht haben könnte, nährte Hoffnungen auf eine Unterbrechung der strengen Geldmarktpolitik in China.
Zu den Tagesverlierern gehörten in Tokio auch am Tag nach der Bekanntgabe der neuesten, schwach ausgefallenen Auftragsdaten aus dem Sektor wieder die Aktien der Maschinenbauunternehmen. Ein Analyst verwies darauf, dass wichtige Indikatoren wie Industrieproduktion, Bruttoinlandsprodukt und Auftragseingang keine guten Perspektiven für die Branche zeichneten. Komatsu büßten 4,5 Prozent ein. Makino Milling verloren 5,3 Prozent und Fanuc 7,6 Prozent.


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