Exzellenter Newsflow bei der VTG AG
Dienstag, 09. September 2008
Die in Hamburg ansässige VTG AG ist im Bereich der Schienenlogistik tätig und verfügt nach eigenen Angaben über die größte private Eisenbahnwaggonflotte in Europa. Das Geschäftsmodell von VTG umfasst größtenteils die Vermietung der weltweit zum Unternehmen gehörenden 49.300 Eisenbahngüterwagen und wird durch die momentane Renaissance der Schiene zunehmend interessanter. Es zeichnet sich ab, dass der momentan außerordentlich gute Newsflow des Unternehmens auch die nächsten Monate anhalten wird.
Umsatz-und Ergebnisprognose für 2008 erhöht
Ende August erhöhte VTG im Zuge der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2008. Im ersten Halbjahr wurden bei einem Umsatz von 298,6 Mio. EUR ein EBITDA in Höhe von 77,8 Mio. EUR erwirtschaftet. Für das Gesamtjahr werden nun bei einem Umsatz zwischen 585 bis 595 Mio. EUR ein operatives Ergebnis in Höhe von 152 bis 156 Mio. EUR angestrebt, was auf Jahressicht einer Erhöhung beim Umsatz um 8 bis 10 Prozent entspricht und sich beim EBITDA in einer Steigerung gegenüber der ursprünglichen Planung in Höhe von 5 bis 8 Prozent wiederspiegelt.
Aufnahme in den SDAX am 22. September
Positive Impulse dürften für das Unternehmen in den kommenden Monaten durch die letzte Woche bekanntgewordene SDAX Aufnahme zu erwarten sein. Mit Wirkung zum 22. September 2008 wird das Schienenlogistikunternehmen damit erstmals in der noch jungen Unternehmensgeschichte in den SDAX aufgenommen, womit sich der Bekanntheitsgrad unter den Marktteilnehmern deutlich steigern sollte. Desweiteren könnte der Börsengang der Deutschen Bahn, die Ende Oktober Teile ihrer Verkehrssparte DB Mobility Logistics an die Börse bringt für eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Bahnaktie VTG sorgen.
Aktienkurs bewegt sich noch seitwärts
Der Aktienkurs der VTG AG bewegt sich seit einigen Wochen in dem Bereich zwischen 14 und 14.50 EUR, ohne bisher entscheidend in eine Richtung auszubrechen. Der Bereich um 14 EUR diente bereits im Juli als Basis für eine anschließende dynamische Aufwärtsbewegung bis auf 16,50 EUR und stellt somit eine Unterstützungszone dar. Ein nachhaltiges Unterschreiten der 14,00 EUR Marke würde aus diesem Grund kurzfristig Abwärtspotential bedeuten. Durch den weiterhin zu erwartenden positiven Newsflow durch den Börsengang der Deutschen Bahn und die erhöhte Aufmerksamkeit im Zuge der SDAX Aufnahme sind wir der Meinung, dass die Chancen für einen Ausbruch nach oben hin überwiegen. Aufgrund des unsicheren Gesamtmarktes bietet es sich allerdings an ein eindeutiges Signal, nämlich den nachhaltigen Bruch des 14,50 EUR Marke abzuwarten, um dann von einer möglichen Aufwärtsbewegung zu profitieren.




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