Devisenmärkte sind nervös und warten...
Dienstag, 11. Oktober 2011
Bei seinem Marsch durch die europäischen Parlamente bekommt der Rettungsschirm EFSF grünes Licht aus Malta. Nun fehlt noch die Slowakei: Kommt das "Ja" oder kommt es nicht? Die Devisenmärkte sind nervös - am Auf und Ab des Euro leicht abzulesen.
Die Abstimmung über die Erweiterung des EFSF-Rettungsschirms in der Slowakei wirft ihre Schatten am Devisenmarkt voraus und bremst die Gemeinschaftswährung aus. Der Euro zeigte sich hochnervös, weil volatil. Die Handelsspanne reichte von 1,3565 Dollar bis 1,3674 Dollar. Nachdem die Gemeinschaftswährung lange Zeit um 1,36 Dollar notierte, rauschte sie am Nachmittag wieder deutlich abwärts und markierte bei 1,3565 ein neues Tagestief. Die EZB hatte am Nachmittag den Referenzkurs auf 1,3607 Dollar festgelegt.
In Bratislava droht die Regeriung am Streit über die Zustimmung zu zerbrechen. Die Slowakei ist das letzte Land der Euro-Zone, das den Maßnahmen noch zustimmen muss. Sollte das Parlament dies nicht tun, dürfte dies den Euro belasten, sagten Händler.
Am Vorabend hatte Malta hat als vorletztes Land der Eurozone dem erweiterten Euro-Rettungsschirm (EFSF) zugestimmt. Das Parlament des kleinen Inselstaates sprach sich am späten Montagabend in Valletta einstimmig für die Ausweitung aus. "Dies stellt Maltas Verpflichtung zur europäischen finanziellen Stabilität unter Beweis", sagte Finanzminister Tonio Fenech im Anschluss nach der Abstimmung.
Derweil soll Griechenland wohl Anfang November die nächste Hilfstranche über acht Milliarden Euro erhalten. Am Rentenmarkt verlief der Handel am Dienstag relativ ruhig. Wegen technischer Probleme konnte an der Terminbörse der für den Anleihemarkt richtungsweisenden Bund-Future mehrere Stunden nicht gehandelt werden. Der Terminkontrakt notierte nach Wiederaufnahme des Handels 16 Ticks höher bei 134,77 Punkte. Die Aufstockung einer niederländischen Anleihe verlief Händlern zufolge reibungslos. Zudem brachte Italien einjährige Anleihen


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