DAX startet unverändert... Börsen im Würgegriff der Ratingagenturen...
Montag, 16. Januar 2012
Der Wochenstart verlief in Asien sehr holprig. Grund ist der Rundumschlag der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hinsichtlich der europäischen Staaten bei. Auch das Thema Griechenland verdirbt den Börsianern die Laune.
Die Herabstufung von neun Eurozonen-Staaten durch Standard & Poor's (S&P) hat den Anlegern in Asien das Geschäft verdorben. Die Börse in Tokio schloss heute so niedrig wie seit einem Monat nicht mehr. Die Ratingagentur hatte am Freitag dem europäischen Wirtschaftsriesen Frankreich wie auch Österreich das begehrte Top-Rating entzogen.
Der Schlag gegen die Eurozone schürte auch in Asien Befürchtungen, dass Europa seiner Schuldenmisere nicht mehr Herr werden könnte. Aus Furcht vor einer drohenden Bankenkrise gerieten vor allem Finanztitel unter Druck. Der S&P-Schock ließ den Euro zum Yen auf den niedrigsten Stand seit fast elf Jahren sinken. Die Anleger trennten sich von Exporttiteln
KURZ-NEWS:
Französischen Banken droht Herabstufung
Unverständnis über S&P-Abstufungen
Großhandelspreise 2011 auf höchstem Stand seit 30 Jahren.
Ölpreise etwas erholt.
Früherer EZB-Chefvolkswirt attackiert Notenbank.


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