DAX erneut im Minus, Asien heute sehr schwach...
Freitag, 18. November 2011
Heute hat es erneut die Banken erwischt. Es ist die Angst, dass sich die Schuldenkrise in der EU weiter ausweiten könnte.
Diese Furcht hat den Fernöstlichen Börsen den vierten Verlusttag in Folge gebracht. Der Aktienmarkt in Tokio rutschte am heutigem Freitag unter die 8400 Punkten auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Monat. Angesichts steigender Risikoaufschläge auf spanische und französische Staatsanleihen wuchs unter den Anlegern die Sorge, dass sich die Finanzierungsprobleme weltweit wie ein Flächenbrand ausdehnen könnten.
Zu den Verlierern in Tokio zählten vor allem Banken. Auch lag der Fokus bei den Papieren des Kameraherstellers Olympus, dieser wird von einem gigantischen Bilanzfälschungsskandal erschüttert.
Trotz anhaltender Sorgen hat der Euro am Freitag in Asien leichte Gewinne verbuchen können. Der Euro legte im frühen Handel auf 1,3495 Dollar zu nach 1,3460 Dollar im späten New Yorker Handel. Damit entfernte sich der Euro von seinem erst kürzlich erreichten Fünf-Wochen-Tief von 1,3421 Dollar.
Der Euro ist in den vergangenen Tagen stark unter die Räder gekommen. Das scheint, zumindest für einige Händler, Grund genug um in die Gemeinschaftswährung zu investieren.
Das nächste Problem steht auch schon in der Türe: Spanien mußte den Anlegern für eine neue Anleihentranche in der letzten Auktion fast sieben Prozent Rendite bieten. Damit nähert sich das Land bedrohlich der Marke, ab der sein Schuldendienst zu teuer wird. Für französische Staatsanleihen stiegen die Risikoaufschläge ebenfalls ungewöhnlich stark an.


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