Börsenbrief Musterdepot / Startsumme 10.000,00 €

Unternehmen Kauf am Kaufkurs Akt. Kurs Perform.
SPECTRAL Capita... 17.05.12 0,50 € 0,53 € 6,00%
Bonifaz Gold Plc. 27.04.12 0,74 € 0,70 € -5,41%
Bisherige Depotentwicklung: 84,48%
Hinweis: Im Interesse unserer Premium Kunden wird das Musterdepot lediglich dreimal wöchentlich aktualisiert.

Getätigte Transaktionen

Datum Vorgang Aktie Anzahl Kurs Perform.
17.05.12 Kauf
Kommentar:

Bereits im Newsletter angekündigt.... Fundamentaldaten positiv

Spectral Cap... 4000 0,50 €
27.04.12 Kauf
Kommentar:

Laut Ankündigung...

Bonifaz Gold... 6000 0,74 €
23.04.12 Verkauf
Kommentar:

Gewinnmitnahme

Sargas Capit... 3000 2,44 € 12,96 %
19.04.12 Kauf
Kommentar:

Nachkauf

Sargas Capit... 1000 2,26 €
16.04.12 Verkauf
Kommentar:

Trendumkehr

ProSiebenSat... 300 18,85 € 30,54 %

Musterdepot Erfolgsbeispiele

Commerzbank AG
Am 13.09.2011 haben wir 1.000 Aktien der Commerzbank AG gekauft. Grund: Positiver kurzfristiger Trend. mehr...

R. Stahl AG
Die Aktie der R. Stahl AG war Anfang Juni eines der wenigen Wertpapiere, welches von der starken Erholung der Aktienmärkte noch nicht profitiert hatte. Den Grund... mehr...

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Nach IDS Scheer nun SAF: Software-Aktien im Übernahmefieber!

Montag, 20. Juli 2009

Sehr geehrte Leser,

durch die Übernahme von IDS Scheer durch die Software AG kam es bereits in der vergangenen Woche zu einer vielbeachteten Übernahme in der deutschen Softwarebranche. Heute vor Börsenbeginn zog schließlich Branchenprimus SAP nach. Das Waldorfer Unternehmen gab bekannt die in Deutschland notierte, allerdings in der Schweiz ansässige SAF AG (WKN A0JD78) kaufen zu wollen.

SAP bietet 11,50 EUR je SAF-Aktie

Für den auf Bestell- und Prognose-Software spezialisierten Konzern ist man bereit rund 64 Mio. EUR auf den Tisch zu legen, was einer Zahlung von 11,50 EUR je SAF-Aktie entspricht. Am Freitag ging die Aktie, die bereits in den letzten Monaten durch eine positive Kursentwicklung aufgefallen war, mit 10,50 EUR aus dem Handel, so dass gegenüber dem Schlusskurs eine Prämie in Höhe von 9,5 Prozent gezahlt wird. Der Aufschlag fällt damit gegenüber der IDS Scheer-Offerte zwar deutlich geringer aus, nichtsdestotrotz verzeichnet die Branche die zweite Übernahme innerhalb kürzester Zeit.

Berliner Softwarehaus PSI ebenfalls im Blickpunkt eines Investors

Interesse am eigenen Unternehmen, das verspürt auch das Softwarehaus PSI. Seit einigen Monaten ist der als harter Sanierer bekannte Karl Josef Neukirchen Großaktionär bei dem Berliner Unternehmen. Die PSI AG (WKN A0Z1JH) ist allerdings momentan paradoxerweise kein Sanierungsfall mehr, so dass über die wahren Absichten des Investors nur spekuliert werden kann. Der Aktie tut hingegen sowohl der Einstieg Neukrichens, als auch der gelungene operative Turnaround merklich gut: Sie hat sich in den letzten Monaten mehr als verdoppelt.

Fazit

Die Übernahmewelle in der Softwarebranche gewinnt momentan deutlich an Fahrt. Im Zuge der Finanzmarktkrise befinden sich die Aktienkurse zahlreicher kleiner Softwarehäuser momentan noch auf niedrigem Niveau, so dass Übernahmen für Branchengrößen attraktiv erscheinen. Die Branche könnte unserer Auffassung nach in den nächsten Monaten zunehmend ins Blickfeld der Marktteilnehmer geraten. Wir recherchieren aus diesem Grund zurzeit in Hinblick auf den attraktivsten Small Cap in diesem Segment und sind zuversichtlich demnächst erste Ergebnisse veröffentlichen zu können.

Elexis durch erneute Anteilsaufstockung weiterhin interessant!

Donnerstag, 16. Juli 2009

Über den Anteilserwerb der Lübecker Possehl-Stiftung bei dem Spezialmaschinenbauer Elexis (WKN 508500) hatte der Alphabrief bereits Anfang Mai berichtet. Gestern wurde unsere Vermutung über eine weitere Anteilsaufstockung bestätigt. Die Elexis AG gab im Zuge einer Stimmrechtsmitteilung bekannt, dass die Possehl-Gruppe die Schwelle von 15 Prozent der Stimmrechte per 08.07 überschritten hat und inzwischen 15,1 Prozent der Elexis-Anteile hält.

Informationen zu den Absichten der Possehl-Stiftung

Im Rahmen der Veröffentlichung wurden darüberhinaus erstmals weiterführende Informationen über die momentanen Absichten der Possehl-Stiftung bekanntgegeben. Demnach ist der vorgenommene Anteilserwerb für den Possehl-Konzern ein langfristiges Finanzinvestment und soll nicht zur Erzielung von Handelsgewinnen dienen.

Als besonders interessant betrachten wir die Aussage, dass die Possehl Stiftung auch in der Zukunft in Erwägung zieht Elexis-Aktien zu kaufen. Die Bereitschaft dazu wird von der Aktienkursentwicklung des Unternehmens abhängig gemacht. Desweiteren wird hervorgehoben, dass Possehl derzeit keine Einflussnahme auf die Besetzung der entscheidenden Organe bei der Elexis AG anstrebt.

Fazit

Unserer Meinung nach eine Reihe interessanter Statements, welche unsere Vermutungen durchaus bestätigen. Aufgrund der nun veröffentlichen Informationen erscheint uns eine kurzfristige Übernahme der Elexis AG nun allerdings unwahrscheinlich. Für den langfristig orientierten Investor eröffnet sich allerdings eine interessante Perspektive. Die in den letzten Monaten vorgenommene Anteilsaufstockung zeigt unserer Meinung nach, dass der Possehl-Konzern das Unternehmen auf dem aktuellen Kursniveau als attraktiv ansieht.

Laut unseren Berechnungen erwarb man seit Mai ca. 319.000 Aktien der Elexis AG. Im gleichen Zeitraum betrug die über Xetra gehandelte Stückzahl von Elexis-Aktien ca. 950.000. Sollte man sämtliche Papiere über die Börse erworben haben, bedeutet dies, dass man rund ein Drittel der gehandelten Aktien eingesackt hat. Unserer Auffassung nach stellt dieses für die Zukunft eine Konstellation dar, die die Elexis-Aktie vor erheblichen Kursrückgängen bewahren sollte und gleichzeitig für Phantasie nach oben sorgen könnte. Wir werden Sie zu dieser interessanten Unternehmensstory in unseren Medien weiter auf dem Laufenden halten!

Renk AG: Profiteur des Puma-Milliardenauftrags der Bundeswehr

Dienstag, 14. Juli 2009

Vor rund einer Woche gab der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall den Erhalt des milliardenschweren Großauftrages der Bundeswehr, die Serienproduktion des neuen Schützenpanzers Puma bekannt. Bis 2020 wird das Unternehmen für die Bundeswehr 405 Gefechtsfahrzeuge im Gesamtwert von 3,1 Milliarden Euro liefern. Für Rheinmetall ein Meilenstein und gleichzeitig der größte Auftrag der Unternehmensgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg.

Puma-Getriebe wird von Renk produziert

Wir haben im Zuge der Auftragsvergabe einige Recherche angestellt und sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass die zur MAN-Gruppe gehörende und ebenfalls börsennotierte Renk AG (WKN 785000) von der Serienfertigung des Pumas in den nächsten Jahren erheblich profitieren wird. Das Unternehmen bedient mit seinem größten Geschäftsbereich Fahrzeuggetriebe den Markt für schwere Kettenfahrzeuge und wird somit mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Lieferung des Getriebes des neuen Schützenpanzers zuständig sein.

Bereits im Geschäftsbericht des Jahres 2004 erfährt man hierzu, dass Renk der Vorserienauftrag über fünf Getriebe für den Puma erteilt wurde. In seiner diesjährigen Hauptversammlungsrede äußerte sich der Vorstand insofern, dass man gute Chancen sehe, den Auftrag für das Getriebe des Schützenpanzers Puma in diesem Geschäftsjahr zu erhalten. Für uns steht dementsprechend fest, dass die Renk AG möglicherweise schon im Zuge der nächsten Unternehmenszahlen den Erhalt des Auftrages bekanntgeben wird, mit entsprechend positiven Auswirkungen auf den Aktienkurs.

Verstärkte Positionierung im Windenergiebereich wurde vorgenommen

Unbemerkt von vielen Investoren hat sich die Renk-Gruppe in der vergangenen Zeit darüberhinaus im Bereich der Windkraft positioniert. Im Werk Rheine wurden Produktionskapazitäten für die Serienproduktion von 5-MW-Windkraftanlagen erstellt. Bereits im Dezember vergangenen Jahres schloss man aus diesem Grund mit dem zum französischen Energiekonzern Areva gehörenden und in Bremerhaven ansässigen deutschen Windenergieanlagenhersteller Multibrid einen umfangreichen Rahmenvertrag. Renk wird damit in der Zukunft einen zunehmend größeren Umsatzanteil mit der Produktion von Getrieben für Offshore-Windanlagen erzielen.

Während Renk im Geschäftsjahr 2008 noch Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis verzeichnen konnte, bekommt der Konzern im laufenden Geschäftsjahr die ersten Auswirkungen der Rezession zu spüren. Das Unternehmen kann allerdings auf einen noch relativen hohen Auftragsbestand in Höhe von 553 Mio. EUR per 31.03.2009 zurückgreifen, so dass man im Gesamtjahr lediglich mit einem moderaten Umsatz- und Ergebnisrückgang rechnet.

Der Auftragseingang des ersten Quartals 2009, welcher um rund 40 Prozent auf 68 Mio. EUR eingebrochen ist, verdeutlicht allerdings, dass man 2010 bei anhaltenden rezessiven Bedingungen von einem schwachen Unternehmensjahr ausgehen sollte.

Fazit

Unserer Auffassung dürften der Puma-Auftrag, sowie das in der Zukunft anlaufende Geschäft mit Getrieben für Windkraftanlagen den Renk-Konzern in der Zukunft wieder auf den Wachstumspfad zurückbringen. Für 2009 erwarten wir unter den gegebenen Krisenbedingungen ein noch akzeptables Jahr. In Q1/2009 verdiente man immerhin schon 1,52 Euro je Aktie.

Mit Blick in die Zukunft dürfte der verstärkte Einstieg ins Windenergiegeschäft Phantasie mit sich bringen. Besonders interessant sind unserer Meinung nach desweiteren mögliche Folgeaufträge für das Getriebe des Schützenpanzers Puma. Der Rheinmetall-Konzern äußerste sich vergangene Woche in Hinblick auf Exportchancen des Puma bereits optimistisch. Die Aktie notiert aktuell bei rund 39 Euro und wurde von den Marktteilnehmern, ebenso wie die Puma-Story, bisher noch kaum entdeckt!

Renk AG / Juli 2009

Renk AG / Juli 2009 Renk AG / Juli 2009

Renk AG (WKN 785000)